14. Dezember 2017
Schützenpanzerwagen SPW40 P2

Panzer SPW40

  • Besatzung 4 Personen: Kommandeur, Fahrer, Richt-, und Ladeschütze
  • Bewaffnung 1 x 14,5 mm, 1 x 7,62 mm (Koaxial)
  • Munition 500 x 14,5 mm, 2000 x 7,62 mm
  • Länge über alles 5,75 m
  • Wannenlänoe 5,75 m
  • Breite 2,35 m
  • Höhe bis Kommandotunnel 2,31 m
  • Bodenfreiheit 0,43 m
  • Gefechtsgewicht 7,0 t
  • Maschine 8 Zvlinder V-Motor Benzin mit Wasserkühlung, 140 PS
  • Spitzenneschwindinkeit 110 km/h Straße, 5 km/h im Wasser
  • Maximale Reichweite 700 km (Straße)
  • Treibstoffkanazität 290 Liter Benzin
  • Grabenbreite max. 1,25 m
  • Steigfähigkeit 60%
  • Turm-Panzerung 17 mm, Frontpanzerung 11 mm
  • ABC-Schutz vorhanden
  • Nachtsichtausrüstung Infrarot
  • Zusatz Im schwerem Gelände und Überwinden von Grabenhindernissen, kann der BRDM vier Zusatzräder absenken

Panzer SPW40 BRDM-2Der BRDM-2 ist ein voll amphibisches, militärisches Aufklärungsfahrzeug mit Allradantrieb, dessen Panzerung dafür ausgelegt ist, 7,62 mm NATO-Munition zu widerstehen. Der BRDM-2 wurde ab 1966 in der UdSSR gebaut. Der amphibische Panzerspähwagen BRDM-2 (Werksbezeichnung GAZ 41-08) wurde Anfang der 60er Jahre entwickelt und anschließend in Serie gebaut. Die Indienststellung erfolgte vermutlich 1962, den ersten öffentlichen Auftritt hatte der BRDM-2 allerdings erst bei einer Parade im Jahre 1966. Unter der Bezeichnung Spähpanzer SPW 40 wurde er auch bei der NVA eingesetzt.

Die Wanne des BRDM-2 besteht aus geschweißtem Panzerstahl und bietet Schutz gegen Splitter und Beschuss mit 7,62-mm-NATO-Munition. Da die Panzerplatten jedoch maximal eine Dicke von 14 mm aufweisen, ist das Fahrzeug bereits nicht mehr sicher gegen die 12,7-mm-Munition schwerer Maschinengewehre.

Die Wannenfront hat eine ballistisch günstige, abgewinkelte Form. Im vorderen Bereich der Wanne finden Fahrer und Kommandant Platz. Zwei mit Beschussklappen versehene Glasscheiben sowie eine Reihe von Winkelspiegeln und ein IR-Sichtgerät für Fahrer und Kommandanten sichern die Aussicht nach vorne. Zusätzlich ist an den Wannenseiten beidseitig eine Reihe von Winkelspiegeln montiert. Die einzige Möglichkeit zum Aufsitzen auf das Fahrzeug sind zwei Luken, die vor dem Turm auf dem Dach des Fahrzeuges angebracht sind. Der wassergekühlte GAZ-Benzinmotor, welcher durch ein Brandschott vom Kampfraum getrennt ist, befindet sich im hinteren Teil der Wanne zusammen mit dem 290 I fassenden Treibstofftank. Seine 140 PS wirken auf alle vier Räder und ermöglichen auf befestigten Straßen eine maximale Geschwindigkeit von 100 km/h. Durch die hermetisch geschlossene Wanne ist der BRDM-2 ohne Vorbereitungen schwimmfähig. Für den Antrieb im Wasser sorgt eine Vierblatt-Schiffsschraube. Weiterhin ist eine Winde mit einer max. Zuglast von 4.000 kg montiert. Der Luftdruck der vier betriebenen Räder des BRDM-2 kann durch den Fahrer zentral eingestellt werden, um die Mobilität zu erhöhen.

Zusätzlich können bei extrem schwerem Gelände zwei Paar durch jeweils eine Kette betriebene Räder vom Wannenboden abgesenkt werden. Der Turm des BRDM-2, der keine Luke besitzt, ist identisch mit dem des BTR-60PB Schützenpanzers und nicht kraftbetätigt, das heißt er muss vom Richtschützen manuell betätigt werden.